Dürener Nachrichten 6. Nov. 2014

Der Förderverein des Freibades Vossenack zieht trotz des durchwachsenen Sommers eine positive Bilanz. Um Kosten zu sparen, schlägt der Verein Investitionen vor. Heute tagt dazu erstmals ein Arbeitskreis.

Die Sonne hätte sich öfter blicken lassen können, dennoch sind die Mitglieder des Fördervereins auch finanziell mit der Badesaison zufrieden. Vossenack. Die Bilanz des ersten Jahres liegt vor: Rund 1300 Arbeitsstunden haben die Mitglieder des Fördervereins in der vergangenen Badesaison in den Betrieb und die Unterhaltung des Vossenacker Freibades gesteckt. Etwa die Hälfte aller Aufsichtsstunden am Beckenrand wurde von Vereinsmitgliedern übernommen. Um Frühjahrsputz und Endreinigung vor der Winterpause und um die Grünpflege kümmerten sich ebenfalls die Ehrenamtler, die vom Bauhof der Gemeinde unterstützt wurden. Unter dem Strich sanken die Betriebskosten von 166 000 Euro im Jahr 2013 auf voraussichtlich 116 000 Euro. Das genaue Ergebnis steht noch aus. Der Verein hatte sich im Januar gegründet, um die Schließung des Freibades zu verhindern. Die Gemeinde sah sich außerstande, weiter Summen in Höhe von rund 100 000 Euro pro Jahr in den Betrieb zu investieren. Der Förderverein übernahm testweise die Bad-Aufsicht – und würde gerne auch in Zukunft am Fortbestand der Einrichtung mitarbeiten. Ziel der Gemeinde ist es, die Zuschüsse Schritt für Schritt zurückfahren zu können.

Die Politik hatte zuletzt 50 000 Euro als jährlichen Zuschuss in Aussicht gestellt. „Mit 105 Tagen hatten wir dieses Jahr eine sehr kurze Badesaison“, bilanziert Wolfgang Menningen. Dennoch kamen rund 4000 Besucher, die 21 500 Euro Eintrittsgelder zahlten. Der Zuschussbedarf wäre bei mehr Sonnenschein vermutlich weiter gesunken, mutmaßt Menningen. Die mittlerweile 120 Mitglieder sehen sich bestärkt, dass das Bad eine Zukunft hat. Der Kommunalpolitik hat der Förderverein eine Liste mit möglichen Investitionen vorgelegt, mit denen nach Schätzungen eines Gutachters mittel- und langfristig zum Teil deutliche Einsparungen bei den Betriebskosten erzielt werden könnten. Der Austausch der Wasserpumpen koste beispielsweise 7000 Euro, spare aber pro Jahr 4500 bis 5000 Euro Energiekosten ein. Ein Austausch der Filteranlage koste 10 000 Euro, spare die gleiche Summer aber schon im ersten Betriebsjahr wieder ein.

Eine Investition von knapp 80 000 Euro wäre das Abdichten des Schwimmbeckens mit einer Gewebefolie. Aufgrund regelmäßiger Messungen wurde festgestellt, dass etwa 2000 Kubikmeter Wasser in der Saison versickert sind. Eine Abdichtung des Beckens mit einer Folie erspare auch den jährlichen Anstrich, der bis zu 5000 Euro Materialkosten verursacht. Ein Arbeitskreis aus Politikern, Verwaltung und Vereinsmitgliedern tagt heute Abend zum ersten Mal, um über die weiteren Planungen, den zukünftigen Betriebskostenzuschuss und Investitionen zu beraten. Die Agenda des Fördervereins steht bereits. 2015 möchten die Mitglieder einen Schwerpunkt auf die Ausbildung des ehrenamtlichen Aufsichtspersonals legen und den Freibad-Kiosk attraktiver gestalten. Flexiblere Öffnungszeiten und eine Werbeoffensive zu Saisonbeginn sind weitere Ziele. (sj)

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2013    BRONZE  Bundesebene
2012 GOLD  Landesebene
2011 GOLD  Kreisebene
2008 GOLD  Kreisebene
2006 BRONZE  Landesebene
2005 GOLD  Kreisebene
2002 SILBER  Kreisebene

Bis 1998 hieß der Wettbewerb
Unser Dorf soll schöner werden
Vossenack erhielt hierbei auf
Kreisebene 1 x Gold, 5 x Silber,
3 x Bronze
Landesebene 1 x Gold
Bundesebene 1 x Silber

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