Aachener Zeitung, 25. 10. 2016

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Scherben von Kirchenfenstern als Zeichen gegen Krieg Ausstellung mit Repliken sakraler Glasfragmente aus dem Zweiten Weltkrieg. Militärpfarrer McDonald sammelte auch in der Region. Vossenack. Der Geschichtsverein Hürtgenwald lädt unter dem Titel „Lichter der Erinnerung - Glasfragmente aus dem Zweiten Weltkrieg" zu einer Kunstausstellung ein. Die Vernissage findet am Sonntag, 30. Oktober, ab 11.30 Uhr im Museum „Hürtgenwald 1944 und im Frieden", PfarrerDickmann-Straße 21-23 in Vossenack, statt. Kuratorin Dorothee Bönsch-Hochgürtel wird die Ausstellung eröffnen, das Euregio Quintett die Vernissage musikalisch untermalen. Frederick Alexander McDonald (1908-2002) diente im Zweiten Weltkrieg als Militärpfarrer unter General Omar Bradley in der 12. Army Group. Während McDonald durch das vom Krieg verwüstete Europa reiste, war er bestürzt über die Zerstörung sakraler Räume und begann, kleine Scherben von den zersplitterten Kirchenfenstern zu sammeln. Er tat dies in der Hoffnung, diese könnten eines Tages als Zeugnis der Opfer dienen, die von so vielen erbracht werden mussten. Aus diesen Scherben sind 25 Kunstwerke entstanden, die die Erinnerungen von McDonald aufnehmen und weitergeben. Sie sind von 13 Künstlern geschaffen und zu einer einzigartigen Sammlung zusammengefasst worden. Darin soll die Hoffnung zum Ausdruck gebracht werden, dass eine solche Zerstörung nie wieder geschehen möge. Persönliche Erinnerungen Vor seinem Tod im Jahre 2002 arbeitete Frederick A. McDonald mit Armelle LeRoux zusammen, einer führenden Glasmalerin. Ihr Ziel war es, gemeinsam einen Weg zu finden, die Scherben wieder ans Licht zu bringen. Dazu teilte er seine persönliche Erinnerungen an die Orte mit, wo er die Teile gefunden hatte, seine Worte sind auf jedem Stück erfasst. Den amerikanischen Pfarrer zog es auf seinem Weg durch Europa in viele zerstörte Gotteshäuser in unserer Nähe, unter anderem nach Maastricht, Verdun, Metz, Malmedy, Verviers, Trier, zum Kölner und zum Aachener Dom. Die in dieser Ausstellung gezeigten Exponate sind Repliken der Kunstwerke, die sich in San Francisco, USA, befinden. Auf ihnen sind ebenfalls Erläuterungen zu den Werken und den Fundorten zu finden. Die Textdokumentation zur Ausstellung beschreibt die ins Deutsche übersetzten Erinnerungen und ist im Anschluss an die Vernissage erhältlich. Die Ausstellung ist geöffnet vom 30. Oktober bis zum 27. November, jeweils sonntags von 11 bis 17 Uhr.

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