25.05.2016 Zeitungsverlag-Aachen von Stephan Johnen

Für den Betreiberverein „Nordeifel Gravity“ hat die zweite Saison begonnen. Der CDU-Ortsverband Vossenack möchte die touristischen Angebote rund um den Bike-Park ausweiten. Auch Wohnmobilstellplätze sind angedacht.

marc boltersdorf

Simonskall. „Der Park war von Anfang an ein Selbstläufer“, freut sich Marc Boltersdorf, Vorsitzender des Vereins „Nordeifel Gravity“. Im vergangenen Jahr hat der vom Verein ehrenamtlich betriebene Mountainbike-Park zwischen Vossenack und Simonskall seine Pforten geöffnet, seit April strömen die Sportler wieder in den Hürtgenwald. Mittlerweile kommen sogar Gäste aus Tschechien. Etwa 100 Mountainbiker nutzen den Bike-Park jedes Wochenende im Schnitt. Viele Gastronomen im Ort begrüßen die neue Attraktion (siehe Text unten) – und auch der CDU-Ortsverband Vossenack möchte die touristische Infrastruktur rund um den Mountainbike-Park ausweiten und aufwerten – beispielsweise mit einer Seilbahn.

Diese könnte den aktuell eingesetzten Shuttle-Bus-Verkehr, der die Biker in Simonskall im Tal einsammelt und wieder zum Startpunkt am Rande des Franziskaner-Klosters hinaufbringt, perspektivisch ersetzen. Das dürfte so manchen Anwohner freuen – und nicht nur für die Nutzer des Bike-Parks von Vorteil sein. Denn auch für andere Besucher wäre die Seilbahn ein geeignetes Mittel, den an keine Buslinie angeschlossenen Ort zu erreichen beziehungsweise wieder zu verlassen.

Die Vossenacker CDU schlägt zur touristischen Aufwertung gleich ein ganzes Paket an Maßnahmen vor. Die Errichtung von Wohnmobilstellplätzen am Bike-Park und am Museum in Vossenack gehört dazu. Diese Stellplätze sollen wildes Campen verhindern und ortsnahe Versorgungs- und Entsorgungsmöglichkeiten schaffen. „Die Gemeinde wird davon profitieren, wenn Tagestouristen länger im Hürtgenwald bleiben und nicht auf Nachbarkommunen ausweichen“, ist der Ortsverbandsvorsitzende Guido Brüll überzeugt.

Die Verwaltung soll beauftragt werden, Gespräche mit dem Verein „Nordeifel Gravity“ und dem Kreis Düren zu führen und die Pläne auf ihre Machbarkeit und die Kosten zu prüfen. In Betracht kommt beispielsweise der Kauf einer gebrauchten Seilbahn. In anderen Mountainbike-Parks werden schon heute Sportler und Fahrrad nach der Abfahrt mit einem Lift wieder hochgezogen. Errichtet werden könnte die Liftanlage in der Schneise für die Gasleitung. Geprüft werden soll auch, ob dort zusätzlich eine Sommerrodelbahn errichtet werden kann. Als Wohnmobilstandorte kämen eine landwirtschaftlich genutzte Fläche am Franziskaner-Kloster und die Freifläche am Museum in Vossenack infrage.

Prinzipiell sei eine Seilbahn eine Überlegung wert, kommentiert Marc Boltersdorf die Idee. „Wir wollen aber kleine Brötchen backen“, fügt er hinzu. Der Verein versuche derzeit, die Parkplatzsituation zu entspannen. „Die 33 Parkplätze, die uns zur Verfügung stehen, sind zu wenig“, bilanziert Boltersdorf. Der Verein stehe deswegen in regem Austausch mit dem Kreis Düren. Der Schulparkplatz könne am Wochenende außerhalb der Gottesdienstzeiten genutzt werden. Geplant sei, an trockenen Tagen auch auf den Ascheplatz des Gymnasiums zurückzugreifen. Boltersdorf: „Dies kann aber keine Dauerlösung sein.“

Nach Lösungen suchen

Um die Verladung der Fahrräder in Simonskall auf den Anhänger des Busses zu beschleunigen und die anderen Verkehrsteilnehmer möglichst wenig zu beeinträchtigen, hat der Verein die Verladung „hinter die Hecke“ des kommunalen Parkplatzes verlegt. Es hatte im vergangenen Jahr beizeiten Unmut gegeben, dass sich die Mountain-Biker an der Straße versammelten und auf den Bus warteten. „Wenn es ein Problem gibt, suchen wir mit allen Beteiligten nach einer Lösung“, versichert Boltersdorf. Der Verein habe schließlich vor einem Jahr ebenfalls Neuland betreten.

Die Vereinsmitglieder arbeiten ehrenamtlich mit

Der Mountainbike-Park Simonskall ist vom 1. April bis 31. Oktober immer an Feiertagen und an Wochenenden (jeweils 10 bis 18 Uhr, Mittagspause von 13.30 bis 14 Uhr) geöffnet.

Zur Auswahl stehen vier Strecken mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden.

Die Mitglieder des Vereins „Nordeifel Gravity“ betreiben den Park ehrenamtlich. Unterstützung erhalten sie von 30 Mitgliedern regionaler Fahrradclubs. Der Verein freut sich über neue Mitglieder und Unterstützer, die tatkräftig mit anpacken. Weitere Infos gibt es im Internet unter www.mtb-park-huertgenwald.de.

„Die 33 Parkplätze, die uns zur Verfügung stehen, sind zu wenig.“

Marc Boltersdorf, Vorsitzender des Vereins „Nordeifel Gravity“

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Unser Dorf hat Zukunft

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Vossenack

2014 GOLD  Kreisebene
2013    BRONZE  Bundesebene
2012 GOLD  Landesebene
2011 GOLD  Kreisebene
2008 GOLD  Kreisebene
2006 BRONZE  Landesebene
2005 GOLD  Kreisebene
2002 SILBER  Kreisebene

Bis 1998 hieß der Wettbewerb
Unser Dorf soll schöner werden
Vossenack erhielt hierbei auf
Kreisebene 1 x Gold, 5 x Silber,
3 x Bronze
Landesebene 1 x Gold
Bundesebene 1 x Silber

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