25.05.2016 Zeitungsverlag-Aachen

Die Gastronomen haben sich auf die Biker als potenzielle Zielgruppe eingestellt.
Minuspunkte gibt es für den Shuttle-Bus.

Simonskall. Mountainbiker sind nicht unbedingt die Zielgruppe eines Vier-Sterne-Hotels. Dennoch ist Manuela Baier, Chefin des „Landhotels Kallbach“, eine Befürworterin des Mountainbike-Parks. „Das Dorf ist aus dem Dornröschenschlaf erwacht. Die Biker bringen Frequenz, machen Simonskall bekannt“, ist die Hoteleigentümerin überzeugt. Um auch den Sportlern ein Angebot unterbreiten zu können, gibt es im Landhotel eine Grillhütte, die sich vor allem auf Gerichte „auf die Hand“ spezialisiert hat. Positiver Nebeneffekt für den Ort: Neben den „aktiven“ Mountainbikern würden oft auch Eltern oder Großeltern mitkommen, sich Simonskall anschauen und die Angebote der Gastronomen vor Ort testen.

achtung biker

„Der Park hat Simonskall ein ganz anderes Publikum gebracht“, ist Marita Heller überzeugt. In ihrem Café Kern gibt es daher eine eigene Karte für hungrige Mountainbiker. Die Chefin und ihre Mitarbeiter im Service servieren besonders oft den „Downhill Burger“, den es vor der Eröffnung des Parks noch nicht auf der Karte des Cafés gab.

Natascha Haas vom „Waldhotel im Wiesengrund“ blickt mit gemischten Gefühlen auf die neue Attraktion des Ortes. „Die Jüngeren wollen nur fahren“, sagt sie. Zwar habe auch sie einige schnelle Gerichte speziell für die Biker auf die Karte gesetzt, doch auf der anderen Seite würden sich gerade Gäste, die auf der Terrasse sitzen, über die Abgase der Shuttle-Busse beschweren. „Viele wollen aufgrund des erhöhten Verkehrs nicht mehr draußen sitzen“, sagt Natascha Haas. Nicht nur sie wünscht sich den Einsatz von Elektrobussen. Ein weiterer Kritikpunkt: Mancher Fahrradfahrer nehme kaum Rücksicht auf den Verkehr. „Es ist hier schon zu brenzligen Situationen gekommen“, berichtet sie. Ein Hinweis, den Marc Boltersdorf vom Verein „Nordeifel Gravity“ gerne aufnimmt. „Wir appellieren an alle Biker, sich an die Regeln zu halten und rücksichtsvoll zu fahren.“

„Wir haben nicht viel vom Mountainbike-Park. Aber der Ort wird bekannter, das ist schon etwas wert“, bilanziert Heike Schade von der Talschänke in Simonskall. Ein großes Lob spricht sie den Mitgliedern des Betreibervereins aus. „Wenn es etwas gibt, reagieren die Biker sofort.“ (sj)

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Unser Dorf hat Zukunft

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Vossenack

2014 GOLD  Kreisebene
2013    BRONZE  Bundesebene
2012 GOLD  Landesebene
2011 GOLD  Kreisebene
2008 GOLD  Kreisebene
2006 BRONZE  Landesebene
2005 GOLD  Kreisebene
2002 SILBER  Kreisebene

Bis 1998 hieß der Wettbewerb
Unser Dorf soll schöner werden
Vossenack erhielt hierbei auf
Kreisebene 1 x Gold, 5 x Silber,
3 x Bronze
Landesebene 1 x Gold
Bundesebene 1 x Silber

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