14.05.16 - Zeitungsverlag-Aachen

Manuela Baier verwirklicht in Simonskall den ersten „Adventure-Golf“-Platz in der Region.
Frischer Wind für neue Besucher.

manuela baier golf

Simonskall. Vom Timmendorfer Strand bis zum Bodensee ist Manuela Baier durch die Republik gereist, um eine passende Immobilie am passenden Standort zu finden. „Ich wollte meinen Mädchentraum verwirklichen und ein Hotel eröffnen“, sagt die 49-Jährige, die lange in Düsseldorf gelebt und gearbeitet hat, augenzwinkernd. In Simonskall wurde sie 2014 fündig und kaufte das „Landhotel Kallbach“. Neben dem Haus mit 51 Betten wird nun gebaut. Im Tal der Kall soll der erste „Adventure-Golf“-Platz der Region entstehen. Ein Trend, der aus den USA stammt und langsam in Europa Fuß fasst.

Zukunftsweisende Entwicklung

Eine „mittelhohe sechsstellige Summe“ investiert die Chefin von 25 Mitarbeiterin in dieses Projekt. Sie erhofft sich, die Attraktivität Simonskalls und der Region weiter auszubauen. „Davon profitieren alle“, ist sie überzeugt. Aber warum gerade Minigolf als Zugpferd der Zukunft? „Niemand baut heute mehr einen Minigolf-Platz“, weiß Manuela Baier. Sie will nicht sagen, dass Minigolf von gestern ist, aber „Adventure Golf“ sei eine zukunftsweisende Weiterentwicklung, die sich bei Jung und Alt großer Beliebtheit erfreue und auch in 20 Jahren noch begeistern dürfte. In der ersten Juliwoche soll der neue 18-Loch-Platz eröffnet werden. Gespielt wird auf hochwertigem Kunstrasen, die 4000 Quadratmeter Anlage soll sich harmonisch in die Umgebung einpassen.

Jede Bahn, die größte wird 50 Meter lang sein, sei eine neue Herausforderung. Es gibt Sandbunker wie beim „großen“ Golf, Naturhindernisse und manche Überraschung. „Mein Mann und ich haben ‚Adventure Golf‘ in Florida kennengelernt und waren sofort begeistert“, sagt Manuela Baier. Je nach Erfahrung seien Spieler anderthalb bis zweieinhalb Stunden beschäftigt. „Dieses Spiel weckt den Ehrgeiz“, weiß die 49-Jährige.

Den Bau stemmt sie ohne Förderung der öffentlichen Hand. Hürtgenwalds Bürgermeister Axel Buch und Landrat Wolfgang Spelthahn (beide CDU) bedankten sich am Freitag beim offiziellen Spatenstich für die Investition in eine weitere touristische Attraktion, denn der Platz wird nicht nur Hotelgästen offen stehen. Axel Buch sprach von einer „zeitgemäßen Bereicherung“, die die Naherholungsqualität des Ortes steigere.

Manuela Baier hat eine Vision, wie der Tourismus weiterentwickelt werden kann. Sie möchte das Alte wertschätzen, aber neue Wege gehen, neue Zielgruppen ansprechen. „Ich begrüße den Bike-Park“, sagt sie. Der bringe frischen Wind, sorge dafür, dass Simonskall bekannter werde. „Unsere klassische Zielgruppe sind Menschen ab 65. Es muss heute schon gelingen, neue Gäste und Besucher zu gewinnen, ohne Stammgäste zu verprellen“, sagt sie.

Zielgruppen-Analyse

Mit Marketing und Zielgruppen-Analyse kennt sich Manuela Baier aus, denn die Quereinsteigerin kommt aus der Wirtschaft, aus der Textilbranche. Die Verwirklichung ihres Mädchentraums geht sie daher alles andere als naiv an. Als Vorstand eines großen Unternehmens war sie auch für Einkauf, Logistik und Qualitätssicherung zuständig. Sie dürfte wissen, was sie tut. „Simonskall ist dafür der richtige Ort“, findet sie. (sj)

Anmerkung des Administrator -> Adventure-Golf

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