Von: gkli Aachener-Nachrichten 21.06.2016

abiturienten vossenack 2016

VOSSENACK. Während der Abiturfeierlichkeiten wurde viel gelacht, viel applaudiert und auch die ein oder andere Träne verdrückt. Am Freitagnachmittag hieß es für die Abiturientia 2016 des Franziskus-Gymnasiums in Vossenack Abschied nehmen.

Zunächst fand ein Gottesdienst in der Klosterkirche statt, in dem die Rose als Symbol für Erfolg eine wichtige Rolle spielte. Dornig und doch am Ende strahlend schön lieferte die Königin der Blumen den Leitfaden.

Jeweils mit einer blutroten Rose in der Hand ausgestattet verließen die jungen Damen und Herren, um die sich der ganze Tag drehte, das Gotteshaus.

In der Aula des Gymnasium hielt Schuleiter Pater Peter Schorr zunächst eine inhaltsreiche Rede. Anschließend sprach Schülersprecherin Hannah Baales, die ihren Mitschülern gute Wünsche wie Glück, Gesundheit und Erfolg mit auf den Weg gab. Und dann gab es sie, die lang ersehnten und wohl verdienten Abiturzeugnisse. Das Motto, das sich die Schüler zum Abschluss ausgesucht hatten, lautete „Abi Rouge - Raus aus dem Rotstiftmilieu“. Damit startete inhaltlich auch die Abizeitung.

Pater Peter sagte in seiner Rede: „Das klingt sehr euphorisch, so als wolltet ihr sagen: Uns ist die Flucht geglückt. Ihr sagt ade, und wir dagegen bleiben hier und denken nicht an Flucht, dafür fühlen wir uns zu wohl, in diesem Rotstiftmilieu.“

Der Schulleiter bescheinigte, dass es sich bei der Abiturientia 2016 um eine „nette Truppe“ gehandelt habe, energiegeladen, ansprechbar, freundlich, höflich, aber gelegentlich auch sauer, bedrückt und nachdenklich. Es sei, wie es eigentlich immer sei: „Das eine Auge weint, während das andere lacht.“ Pater Peter erinnerte an „Luckymouse“, an Laika Lauscher, Johanna Büsken und andere, die auf eigene Initiative hin einen Mädchenchor gründeten, an Caro Knauf, Elena Jacobs, Liv Röhl und andere mehr, die so gerne zur Schule gingen, dass sie dort sogar übernachteten.

Schulisch gesehen war die Abiturientia 2016 nicht ganz vorne mit dabei. Eine 1,0 erreichte keiner der Anwesenden. Carsten Koll erlangte als Jahrgangsstufenbester eine 1,1. Lisa Felden und Nadine Müller erlangten eine 1,3 . Pater Peter: „Insgesamt haben 38,1 Prozent eine Eins vor dem Komma, 50,8 Prozent eine Zwei und 11,1 Prozent eine Drei.“ Der Schnitt der scheidenden Jahrgangsstufe liege bei 2,31, etwas schlechter als in den Jahren zuvor, „aber immer noch passabel“.

Der Schulleiter erinnerte in der Stunde des Abschieds auch an den Abschied, den die Schüler von einem plötzlich verstorbenen Mitschüler nehmen mussten. Pater Peter: „Ich werde nie vergessen, wie ihr da enger zusammengerückt seid. Gemeinsam habt ihr euch aus tiefer Trauer zu echter Lebensfreude durchgerungen. Zeit heilt Wunden, das ist gut so.“

Der Dank des Schulleiters galt vor allem den Eltern und Lehrern. Zum Schluss sagte er: „Eure Wangen leuchten, zu fliehen braucht ihr nicht, denn wir haben euch gern. Wenn ihr dennoch geht, dann mit unserem Segen.“

Weiter gemeinsam gefeiert wurde dieser ganz besondere Tag dann am Abend in der Tenne Eicherscheid.

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